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Dos and Don’ts

Mit einer Einladung zum Interview haben Sie bei der Bewerbung bereits die erste Hürde gemeistert. Mit diesen Tipps für die Interviews bei BCG gelingen Ihnen auch die nächsten Schritte.

Dos

Hören Sie dem Interviewer genau zu und stellen Sie Fragen.

Der Interviewer stellt zunächst das Problem vor. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Gedanken zu ordnen, klärende Fragen zu stellen und Ihrem Interviewer Ihren Denkprozess zu erläutern. Der Interviewer gibt Ihnen wichtige Hinweise und Hilfestellungen – scheuen Sie sich daher nicht, Notizen zu machen.

Strukturieren Sie das Problem und erarbeiten Sie ein Lösungskonzept.

Denken Sie zuerst einen Moment über den Fall nach. Welche Schritte und welche Analysen müssen Sie durchführen, um zu einer Lösung zu kommen? Strukturieren Sie daraufhin Ihre Vorgehensweise.

Erst denken, dann reden.

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Gedanken zu ordnen; vermeiden Sie voreilige Schlüsse.

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.

Konzentrieren Sie sich auf die Punkte, die wirklich wichtig sind. Begründen Sie Ihre Entscheidungen.

Stellen Sie eine Hypothese auf und untersuchen Sie mögliche Optionen.

Machen Sie Vorschläge, wie sich die von Ihnen ermittelten Hauptprobleme lösen lassen. Der Interviewer achtet auf ähnliche Aspekte wie unsere Kunden: innovative Ideen, welche die Spielregeln verändern und daraus einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil schaffen.

Zeigen Sie geschäftliches Urteilsvermögen.

Mit tiefergehenden Fragen wird der Interviewer prüfen, ob Sie bei Ihren Hypothesen geschäftliche Zusammenhänge gut einschätzen können.

Erstellen Sie schnelle und genaue Berechnungen.

Der Interviewer bittet Sie an einem bestimmten Punkt, einige einfache Berechnungen durchzuführen. Können Sie auf deren Basis die richtigen Entscheidungen treffen?

Fassen Sie Ihre Gedanken zusammen und ziehen Sie Schlüsse aus Ihrer Analyse.

Fassen Sie am Ende des Interviews Ihre Kernhypothesen und die von Ihnen erarbeiteten Optionen zusammen. Geben Sie schließlich eine Empfehlung zur Lösung des Kundenproblems ab.

Lassen Sie sich auf Ihren Interviewer ein und seien Sie Sie selbst.

Bleiben Sie im Gespräch ganz natürlich. Versuchen Sie nicht, vermeintliche Erwartungen zu erfüllen oder eine bestimmte Rolle zu spielen.

Don'ts

Stürzen Sie sich nicht in die Analyse, ohne das Problem vorher genau zu durchleuchten.

Während des Gesprächs hilft der Interviewer Ihnen, Ihre Gedanken zu ordnen und eine Lösung zu erarbeiten. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen, um sicherzugehen, dass Sie alles richtig verstanden haben.

Geraten Sie nicht in Panik, wenn die Antwort nicht auf der Hand liegt.

Es gibt in unseren Interviews keine richtigen oder falschen Antworten. Wir erwarten nicht, dass Sie alles wissen. Das Interview soll uns zeigen, wie Sie an die Lösung von Problemen herangehen. Diskutieren Sie deshalb mit dem Interviewer Ihre Gedanken.

Verteidigen Sie Ihre Lösung nicht um jeden Preis.

Gehen Sie nicht in die Defensive, wenn der Interviewer die von Ihnen vorgeschlagene Lösung in Frage stellt. Erkennen Sie dagegen einen relevanten Einwand Ihres Gesprächspartners an – insbesondere, falls Sie diese Perspektive bisher nicht berücksichtigt haben. Überdenken Sie dann Ihre Lösung entsprechend.

Behalten Sie Ihre Gedanken nicht für sich.

Das Interview soll ein Dialog zwischen Ihnen und dem Interviewer sein. Kommunizieren Sie daher Ihre Logik und die zugrunde liegenden Annahmen.

Kleben Sie nicht an Standardlösungen.

Standardisierte Konzepte, die Sie während des Studiums gelernt haben, erscheinen möglicherweise passend. Diese halten aber oftmals einer näheren Betrachtung nicht stand.

Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse.

Der präsentierte Fall kommt Ihnen womöglich auf den ersten Blick bekannt vor. Unsere Fälle unterscheiden sich jedoch im Detail. Ziehen Sie also keine voreiligen Schlüsse und vermeiden Sie Standardlösungen.

Reichen Sie die Cases nicht weiter oder greifen auf einen Wissensvorsprung zurück.

Auch wenn ein Fall sich vertraut anhört: der Schein trügt. Wir verwenden regelmäßig neue Cases und Daten. In der gleichen Art und Weise vorzugehen wie ein vorheriger Bewerber ist daher nicht der beste Lösungsweg für Ihren Fall. Denken Sie lieber selbst und kommen Sie zu Ihren eigenen innovativen Schlussfolgerungen.

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