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Upstream Öl & Gas

Upstream-Unternehmen stehen einer Reihe von Chancen und Herausforderungen gegenüber – genau der richtige Zeitpunkt, als CEO eine Kurskorrektur vorzunehmen.

Die sinkenden Öl- und Gaspreise haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen zu drastischen Kostensenkungsmaßnahmen veranlasst, sodass sie finanziell jetzt relativ gut dastehen. Gleichzeitig haben die Unternehmen im Upstream-Segment des Öl- und Gas-Sektors mit Herausforderungen zu kämpfen, die sich aus dem weltweit wachsenden Trend weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien sowie aus einem veränderten Mobilitätsverhalten und neuen Präferenzen der Endverbraucher ergeben. Um die Chancen zu nutzen und die Herausforderungen zu meistern, müssen Unternehmen ihr Augenmerk auf vier Bereiche richten: Arbeitsweisen, operative Abläufe, das Anlagenportfolio und die Beziehungen zu Ökosystempartnern. In jedem dieser Bereiche ist die Digitalisierung von entscheidender Bedeutung.

Digitale Transformation im Upstream-Segment des Öl- und Gas-Sektors

Das Upstream-Segment des Öl- und Gas-Sektors setzt schon seit Langem auf Innovationen, um die Rentabilität zu steigern, aber dem globalen Trend der digitalen Transformation schließt sich die Branche nur langsam an. Die Digitalisierung hat langfristige Auswirkungen und kann Unternehmen helfen, entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein enormes Wertpotenzial zu erschließen; dabei transformiert sie alle operativen Aspekte des Unternehmens.

In einem Umfeld mit üppigem Angebot und unsicherer Nachfrage im Öl- und Gas-Sektor, müssen die Akteure kontinuierlich ihre Kostenwettbewerbsfähigkeit verbessern – und die Digitalisierung ermöglicht das. Die Produzenten müssen auf digitale Technologien setzen, einschließlich Big Data, Analytics und künstliche Intelligenz, und dabei einen mehrgliedrigen Ansatz verfolgen, der die operativen Abläufe verbessert, die Organisationsstruktur effektiver und effizienter macht, das Tätigkeitsportfolio optimiert und eine Kultur der langfristigen geschäftlichen Verbesserung etabliert.

Organisations- und Betriebsmodelle in der Öl- und Gasindustrie

Energieunternehmen sind gut strukturiert und prozessorientiert, aber bei der Optimierung der Arbeitsabläufe mit dem Ziel einer Ergebnisverbesserung hinken sie führenden Unternehmen anderer Branchen hinterher.

Früher haben sich die meisten Unternehmen bei der Organisationsform für die Spartenorganisation entschieden; heute arbeiten größere Unternehmen hingegen häufig mit einem funktionalen Modell, weil sie über operative Bereiche und Regionen hinweg Einheitlichkeit und eine bessere Steuerung anstreben. Große funktionale Modelle erfordern per Definition ein stärkeres Maß an Kooperation – eine kulturelle Veränderung, die sich als schwierig erweisen kann. Zudem fügen disruptive technische Innovationen der Upstream-Organisation und der Effektivität der Betriebmodelle eine weitere Ebene hinzu, wenn Unternehmen auf neue Prozesse, Governance-Modelle und Entscheidungsmechanismen umstellen.

Es gibt eine Reihe von Bereichen, auf die sich Vertreter des Upstream-Segments in der Öl- und Gasindustrie konzentrieren können, um organisatorisch die nächste Stufe zu erreichen.

Lernen Sie BCGs Experten für das Upstream-Segment des Öl- & Gas-Sektors kennen

BCG hat in den vergangenen fünf Jahren rund um den Globus Erfahrungen mit mehr als 200 Kunden aus dem Upstream-Segment des Öl- & Gas-Sektors gesammelt. Unsere Experten beraten 19 der 25 weltweit führenden Ölgesellschaften im Petroleum Intelligence Weekly-Ranking 2018.

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