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The Artist & The Engineer

The ability to solve a problem in new ways demands being able to see a problem in new ways. BCGers Patrick and Jeremy apply their distinctive points of view to solve client problems with equal art and science.

Ein neuer Blick auf die Welt

Patrick ist in Deutschland aufgewachsen und hat samstags an einer Sprachenschule Chinesisch gelernt. Damit folgte er dem Wunsch seiner Eltern, die Verbindung zu ihrem Herkunftsland zu pflegen. Die Beschäftigung mit chinesischer Kalligrafie führte ihn dann zur Entdeckung seiner Liebe zur Malerei. Er genoss es, mit einem Pinsel über Bambuspapier zu streichen, und stellte fest, welche Wirkung schöne Bilder auf Menschen haben können.

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Was mir an meiner Arbeit bei BCG unter anderem so gut gefällt, ist, dass wir konsequent über das Naheliegende hinausblicken und unsere Kunden dabei unterstützen, Herausforderungen in einem neuen Licht zu sehen.

Patrick ist der Ansicht, dass sein früh entdecktes Interesse an der Malerei ihm die Welt auf einzigartige Weise nahegebracht hat. Seine Fähigkeit, die Dinge aus neuer Perspektive zu betrachten, vervollkommnet er als Berater bei BCG für Kunden aus den Bereichen Retail, Bekleidung und Konsumgüter. „Um gut malen zu können, muss man in der Lage sein, die Dinge sowohl subjektiv als auch objektiv zu sehen“, erklärt er. „Das Gleiche trifft auf Consulting im Retail-Bereich zu: Um Verbrauchern eine eindrückliche Erfahrung vermitteln zu können, muss man wissen, was sie denken und fühlen.“

Aufgrund seiner erklärten „Modeleidenschaft“ war Patrick während seines ersten Jahres bei BCG als Berater in verschiedenen Projekten aus diesem Bereich tätig. Unter anderem wirkte er an der Neugestaltung der Ladengeschäfte einer großen europäischen Bekleidungskette mit. Den Prozess zur Gestaltung einer kundenorientierten Verkaufsfläche vergleicht Patrick mit dem „Geschichtenerzählen in einem Ladengeschäft“. Jedes Element, vom Schaufenster bis hin zur Kasse, muss sich zu einem stimmigen Bild zusammenfügen und die Verbraucher in den Bann ziehen – wie ein spannendes Buch oder eine Filmhandlung. Um herkömmliche Anschauungen herauszufordern, müssen oft Kreativität, Einblicke in das Verbraucherverhalten und Analyseergebnisse zusammengeführt werden.

„Was mir an meiner Arbeit bei BCG unter anderem so gut gefällt, ist, dass wir konsequent über das Naheliegende hinausblicken und unsere Kunden dabei unterstützen, Herausforderungen in einem neuen Licht zu sehen“, sagt Patrick. „Wir haben Menschen mit unterschiedlichen​ Sichtweisen zusammengebracht. Das versetzte uns in die Lage, unserem Kunden neue Perspektiven für die Gestaltung seiner Ladengeschäfte zu eröffnen.“

Nach seinem Master-Abschluss an einer renommierten deutschen Wirtschaftshochschule entschied sich Patrick für BCG, weil sich ihm dort die besten Möglichkeiten boten, etwas zu bewegen. „Ich habe viele persönliche Interessen –in den Bereichen Wirtschaft, Kunst, Musik und Mode. Jeden dieser Bereiche hätte ich als beruflichen Schwerpunkt wählen können“, sagt er. „BCG gibt mir die Möglichkeit, mich mit allen Bereichen zugleich zu beschäftigen und zudem einen positiven Beitrag für die Gesellschaft​​zu leisten.“

„BCG zielt immer auf Innovation und auf die Entwicklung neuer Konzepte und Methoden ab. Für einen Dateningenieur ist das Unternehmen daher ein äußerst kreativer und spannender Arbeitsplatz.“

Jeremy Colon

Neue Wege zu technischen Innovationen

Das Basketballspiel basiert auf Mustern – Netzwerken, die ständig in Bewegung sind, in der Offensive und Defensive, und sich mit jedem Ballwechsel ändern. Das Basketballspiel basiert auf Mustern – Netzwerken, die ständig in Bewegung sind, in der Offensive und Defensive, und sich mit jedem Ballwechsel ändern. Als ehemaliger Forward des College-Basketballteams am Rensselaer Polytechnic Institute vergleicht Jeremy dieses Spiel mit seiner Tätigkeit als Senior Knowledge Analyst bei BCG: temporeich, wettbewerbsorientiert – und der Erfolg stellt sich ein, wenn man Muster erkennt, die andere nicht sehen.

Im Studium hatte Jeremy Mathematik und Wirtschaft als Schwerpunkte. Bei BCG arbeitet er eng mit Consulting-Teams zusammen. Gemeinsam erarbeiten Sie auf kreative Weise Erkenntnisse für die unzähligen Herausforderungen, vor denen Kunden stehen. Dabei kann es etwa darum gehen, die Anzahl von Mitgliedschaftsverlängerungen zu steigern oder herauszufinden, warum viele Patienten die ihnen verschriebenen Medikamente nicht abholen. Häufig setzen sie hierfür innovative visuelle Hilfsmittel ein, beispielsweise Graphdatenbanken, um Probleme aus völlig neuen Blickwinkeln zu betrachten.

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Es gibt nur wenige Unternehmen, die es einem ermöglichen, dieser anderen Leidenschaft nachzugehen, ohne dafür kündigen zu müssen. BCG ist eines dieser Unternehmen.

Jeremy ist seit 2012 Teil der Knowledge & Analytics Organization von BCG. Nach seinem College-Abschluss war er zunächst im technischen Bereich tätig. Seine Jobs dort boten jedoch nicht das gleiche Maß an Kreativität, Vielfalt und Bereicherung wie seine Arbeit bei BCG. „Das waren alles großartige Tätigkeiten in tollen Unternehmen“, sagt Jeremy. „Aber Tag für Tag das Gleiche zu tun kann langweilig werden.“

Jeremy beschreibt BCG mit den Worten des Futurologen und Autors Alvin Toffler als ein Umfeld, in dem man kontinuierlich „lernen, verlernen und wieder neu lernen“ kann, um bessere Lösungen zu finden. Bei BCG erweiterte Jeremy seine betriebswirtschaftlichen und analytischen Kompetenzen. Zusätzlich ging er zurück an die Hochschule, um einen Masterabschluss im Fach Informationssysteme an der Northeastern University zu machen. BCG unterstützte ihn dabei. 

„In vielen Unternehmen beginnt man in einem Bereich zu arbeiten – und stellt dann fest, dass einem eigentlich etwas anderes besser gefällt“, erklärt er. „Aber es gibt nur wenige Unternehmen, die es einem ermöglichen, dieser anderen Leidenschaft nachzugehen, ohne dafür kündigen zu müssen. BCG ist eines dieser Unternehmen. Hier kann ich mich permanent mit Herausforderungen auseinandersetzen, vor denen Kunden aus unterschiedlichen Branchen stehen, und dabei neue Methoden zur Problemlösung anwenden.

Persönlichen Interessen nachgehen – mit Leidenschaft

Sowohl Patrick als auch Jeremy verfolgen ihre persönlichen Interessen mit der gleichen Leidenschaft, mit der sie ihre Karriere vorantreiben. An den Wochenenden widmet sich Patrick beispielsweise der Malerei – dafür ist in seiner Wohnung immer eine Leinwand aufgestellt –, oder er geht in Museen, zu Konzerten und zu Modeevents. Jeremy spielt jede Saison turniermäßig in zwei oder drei Basketball-Ligen und geht noch weiteren Sportarten nach. „Aus meinen Freizeitinteressen ziehe ich Inspirationen für meine Arbeit“, sagt Patrick. „Und meine Tätigkeit regt mich ständig dazu an, neue Wege der Selbstentfaltung auszuprobieren.“

Fotos: Paolo Pellegrin (Magnum Photos)