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The Hard Charger & the Change Leader

As change accelerates, it creates equal challenges and opportunities. Bridgett and Juliana help keep BCG and our clients ahead of the curve, no matter how steep the turn.

Immer zwei Schritte voraus sein

Bridgetts Spitzname im Bostoner BCG-Büro lautet „Flinkfuß“. Diesen Beinamen verdankt sie ihrer Angewohnheit, oft den Flur entlangzusprinten, um persönlich mit Kollegen zu sprechen, anstatt zu telefonieren oder eine E-Mail zu schreiben. „Ich bin wohl etwas altmodisch, was das anbelangt“, sagt sie. „Aber bei vielen der Projekte, an denen ich arbeite, kann ich es mir nicht leisten, lange auf Antwort zu warten – ich muss immer zwei Schritte voraus sein. Abgesehen davon erfahre ich sehr viel mehr aus persönlichen Gesprächen.“

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Aber bei vielen der Projekte, an denen ich arbeite, kann ich es mir nicht leisten, lange auf Antwort zu warten – ich muss immer zwei Schritte voraus sein. Abgesehen davon erfahre ich sehr viel mehr aus persönlichen Gesprächen.

Bridgett gehört zum Business Services Team. Ihr offizieller Jobtitel lautet „Financial Analysis Manager“. Sie selbst beschreibt sich jedoch lieber als „Vorläuferin“ für BCG Nordamerika. Ihre Aufgabe ist es, Prognosen darüber zu erstellen, welche Ressourcen die BCG-Region Nordamerika benötigt, um angesichts sich rasant wandelnder Märkte und Kundenbedürfnisse ihre Vorreiterrolle zu behalten. Bridgett und ihr Team versorgen das BCG-Management mit Erkenntnissen, die als Grundlage für weitreichende Entscheidungen zu allen wichtigen Bereichen dienen – von Personal- bis zu Pricing-Strategien.

„Unser Management-Team bringt ständig tolle Ideen hervor“, sagt Bridgett. „Unsere Aufgabe ist es, zu erkunden, wie sich diese Ideen umsetzen lassen.“ Temporeiche Teammeetings lassen sich laut Bridgett mit der intensiven Arbeit in einer Nachrichtenredaktion vergleichen: Hier wie dort werden laufend Prioritäten bewertet, Ideen ausgetauscht und geprüft und „Was wäre, wenn“-Szenarios durchgespielt. Mit diesem Prozess wird sichergestellt, dass BCG auf jede denkbare zukünftige Entwicklung vorbereitet ist. „Wir müssen in der Lage sein, die Fragen der schlauesten Leute unter den Anwesenden zu beantworten – denn es sind die Schlauesten unter den Anwesenden, mit denen wir zusammenarbeiten.“

Ihre Einstellung, dass nichts unmöglich ist, führt Bridgett auf ihren Vater zurück: „Als ich sechs Jahre alt war, hat er mich schon Zement mischen und Holz hacken lassen.“ Die starke, unterstützende Kultur von BCG – davon ist sie überzeugt – sorgt dafür, dass ihr dynamisches Leben „nicht entgleist“. Um auch unter Druck ihren Vorsprung zu halten und nach einem langen Arbeitstag etwas „Dampf abzulassen“, geht sie an vier bis fünf Abenden pro Woche zum Kickboxen. Außerdem nimmt sie zusammen mit ihrem Mann an Extremsport-Events wie dem Spartan Race teil. „Meiner Meinung nach ist es für unsere Töchter sehr motivierend zu sehen, wie ihre Mutter und ihr Vater zusammen Sport machen.“

„Innerhalb unseres Nordamerika-Teams sehe ich mich selbst als „Konnektorin“. Ich bringe Menschen und Chancen zusammen. Das hilft BCG, Innovationen voranzutreiben und weiter zu wachsen.“

Bridgett Paz

Wandel von Unternehmen und Kulturen in Brasilien

Als Juliana 2008 in der BCG-Niederlassung in São Paulo begann, befand sich Brasilien im Aufschwung. Nachdem sie fast fünf Jahre in der Telekommunikationsindustrie gearbeitet hatte, davon zwei Jahre beim brasilianischen Branchenführer, ging Juliana zurück an die Hochschule, um ihren MBA zu machen. In der Absicht, ihre Karriereentwicklung zu beschleunigen, entschied sie sich für BCG. Im Sommer zuvor hatte sie bereits ein Praktikum bei dem Unternehmen gemacht.

„Meine Karriere trat auf der Stelle“, erklärt Juliana. „Ich habe gern in der Telekommunikationsbranche gearbeitet. Aber mir war klar geworden, dass es noch so viel mehr gab, was ich lernen, was ich tun und wohin ich mich weiterentwickeln wollte. Durch meine Arbeit bei BCG erhielt ich diese Chance. Eine ähnliche Möglichkeit hätte ich vielleicht nirgendwo sonst bekommen.“

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Bei BCG können die Mitarbeiter wirklich wachsen, weil wir uns permanent mit neuen und anderen Problemen auseinandersetzen und tiefe Einblicke in unterschiedliche Branchen gewinnen.

Der Zeitpunkt für Julianas Entscheidung hätte nicht besser gewählt sein können: Die umkämpfte Telekommunikationsbranche trat damals in eine Konsolidierungsphase ein. Zugleich erlebte die Wirtschaft Brasiliens nach einer Reihe erfolgreicher Jahre zunächst eine Stagnation und glitt schließlich in eine Rezession ab. Julianas Karriere litt nicht unter dieser Volatilität. Im Gegenteil: Nach ihrem Einstieg bei BCG unterstützte sie Kunden dabei, ihr Geschäft zu transformieren und sich erfolgreich neuen Herausforderungen zu stellen. Seit 2008 hat sich das Office in São Paulo stark vergrößert. Hoch qualifizierte neue Mitarbeiter wurden eingestellt und die Kompetenzen erweitert, um den sich wandelnden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden – von Wachstumsinvestitionen in Boomzeiten bis hin zu Restrukturierungen zur Steigerung der Effizienz während des Abschwungs.

Juliana sagt: „Bei BCG können die Mitarbeiter wirklich wachsen, weil wir uns permanent mit neuen und anderen Problemen auseinandersetzen und tiefe Einblicke in unterschiedliche Branchen gewinnen. Man wird gezwungen, seine Komfortzone zu verlassen, und ermutigt, sich permanent zu verbessern.“ Juliana ist stolz darauf, dass sie als Principal bei BCG ihre Projektteams durch stetiges Mentoring und Training auch bei der beruflichen Weiterentwicklung unterstützt. „Einer der erfüllendsten Aspekte meiner Arbeit besteht darin, das berufliche und persönliche Wachstum von Associates zu fördern – damit sie nicht nur großartige Consultants, sondern auch großartige Menschen werden.“

Karriere und Familienleben erfolgreich miteinander verbinden

Abgesehen von ihrem grenzenlosen Tatendrang haben Bridgett und Juliana noch etwas gemeinsam: Beide sind engagierte Mütter von zwei kleinen Kindern. BCG ermöglichte es Bridgett, drei Jahre lang auf einer 80-Prozent-Stelle zu arbeiten. Das erlaubte ihr, eine Balance zwischen ihrem Berufs- und Privatleben zu finden. Juliana hat sich entschieden, vorrangig an Consulting-Projekten vor Ort zu arbeiten. Auf diese Weise kann sie ihre Karriere weiterentwickeln und gleichzeitig abends und an den meisten Wochenenden mit ihrer Familie zusammen sein.

BCG unterstützt berufstätige Mütter und Väter durch zahlreiche Programme, darunter«flexible Arbeitszeitmodelle und Freistellungen. „Jeder hat andere Bedürfnisse“, sagt Juliana. „BCG ermöglicht uns, eine Lösung zu wählen, die auf unsere individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Und wir können diese Lösung anpassen, wenn das aus familiären oder Karrieregründen notwendig wird.“

Fotos: Paolo Pellegrin (Magnum Photos)

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