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Von der französischen Literatur zur Unternehmensführung

Bei BCG machen Frauen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen sehr erfolgreich Karriere. Eine dieser Frauen ist Judith. Sie steht für die unbegrenzten Möglichkeiten, welche eine Kultur bietet, in der eine Beförderung ausschließlich aufgrund der eigenen Leistung erfolgt.

Nachdem Judith ihr Studium mit einem M. A. in Geschichte sowie deutscher und französischer Literatur abgeschlossen hatte, erwog sie, an der Hochschule zu bleiben und über das Thema Bühnenbildnerei in der Zeit der Französischen Revolution zu promovieren. Stattdessen stieg sie bei BCG ein und trägt heute dazu bei, revolutionäre Veränderungen in Unternehmen, im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft umzusetzen.

Ursprünglich hatte Judith davon geträumt, Diplomatin zu werden. Nach einem Praktikum bei BCG entschloss sie sich jedoch, einen anderen Weg einzuschlagen. „Ich war das typische Beispiel einer unsicheren Überfliegerin“, sagt sie. „Ich arbeitete hart und erhielt Bestnoten. Mein Eindruck war jedoch, dass selbst meine Professoren und Kommilitonen der Arbeit, die wir im geisteswissenschaftlichen Bereich leisteten, nicht die angemessene Wertschätzung entgegenbrachten. Als ich bei BCG begann, zeigte jeder, den ich dort traf, Respekt und Interesse für das, was ich an der Uni machte. Das war eine vollkommen neue Erfahrung für mich. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich etwas zu bewegen.“

Judith ist eine von vielen Absolventinnen und Absolventen ohne betriebswirtschaftliches Studium, die auf sehr unterschiedlichen Wegen bei BCG erfolgreich Karriere machen. Judith ist Partner und Managing Director in unserem Münchner Büro und Kernmitglied unserer Praxisgruppe Health Care in Deutschland. Sie leitet das BCG Henderson Institute, unsere globale Denkfabrik, in Europa. Zudem ist sie BCG Fellow. Darüber hinaus gehört sie einem Team an, das für die globale Partnerschaft zwischen BCG und TED verantwortlich ist und unter anderem die TED@BCG-Events in verschiedenen Städten weltweit ausrichtet.

Ihr Vater kämpfte sechs Jahre lang gegen eine Krebserkrankung. Diese Erfahrung war ein Hauptgrund dafür, dass Judith einen großen Teil ihrer Karriere bei BCG damit verbracht hat, Kunden aus der Pharmabranche bei der Entwicklung neuer Therapien zur Behandlung von Krebs, Diabetes und seltenen Erkrankungen sowie bei der raschen Markteinführung lebensrettender Arzneimittel zu unterstützen. Die Fortschritte, welche die Forschung innerhalb des letzten Jahrzehnts gemacht hat, faszinieren Judith. Gleichwohl ist sie sich der Hindernisse deutlich bewusst, die es zu überwinden gilt, um diese Ergebnisse in einen konkreten Nutzen für die Patienten zu verwandeln. Ebenso wie ihre Kunden arbeitet sie engagiert daran, diesen Fortschritt weiter voranzubringen.

„Frauen, die in meinen Teams arbeiten, sind einhellig der Meinung, dass BCG ihnen fairere Ausgangsbedingungen bietet, um sich auszuprobieren und die Karriereleiter hochzusteigen.“    

Judith

Judith glaubt, dass ihr ungewöhnlicher Hintergrund für ihre Karriere bei BCG tatsächlich – und unerwarteterweise – sehr hilfreich war. „In Fragen der Geschäftsstrategie gibt es meist kein Schwarz oder Weiß. Auch die Prozesse in großen Organisationen laufen nicht nach solchen Schemata ab. Durch meine geisteswissenschaftliche Ausbildung habe ich gelernt, andere Denkansätze zu wählen und die Grauzonen in den Blick zu nehmen. Dort lässt sich besonders viel herausfinden – und am meisten bewegen“, sagt Judith. „BCG versteht es hervorragend, Menschen wie mir, die einen unkonventionellen Hintergrund haben, unternehmerische Fähigkeiten und Consulting-Kenntnisse zu vermitteln und dabei unsere individuellen Stärken auszubauen. Dabei handelt es sich um einen höchst individuellen Prozess. Bei BCG ist uns klar, dass jeder anders ist und andere Dinge lernen muss.“

Förderung eines fairen Umfelds, in dem es keine Vetternwirtschaft gibt

Im Laufe ihrer 18-jährigen Karriere bei BCG hat Judith viele Veränderungen in dem Unternehmen erlebt. Es gibt jedoch zwei Konstanten: die professionelle Förderung jedes Einzelnen nach objektiven (nicht subjektiven) Kriterien. Und eine Kultur, die sich durch Zuwendung auszeichnet. Beides – davon ist Judith überzeugt – trägt entscheidend zu einem Arbeitsumfeld bei, in dem Frauen sich eine herausragende Karriere aufbauen und diese mit ihrem Familienleben vereinbaren können.

„Ich kann offen sagen: Mir ist bei BCG nie ein Nachteil daraus entstanden, dass ich eine Frau bin“, erklärt sie. „Die Leistungsbeurteilung erfolgt auf äußerst transparente und nachvollziehbare Weise. Dabei wird kein Unterschied zwischen Männern und Frauen gemacht. Niemand wird aufgrund von Bürointrigen bevorzugt oder weil er männlich ist. Man ist immer genau darüber im Bilde, was von einem erwartet wird. Die eigene Leistung wird dabei anhand exakt definierter Kriterien gemessen. Bei uns erhält jeder regelmäßiges Feedback zu seiner Entwicklung. Das ist integraler Teil unserer Unternehmenskultur. Dieses Umfeld bietet Frauen gute Voraussetzungen, um sich auszuzeichnen. Zum einen ist es mit hohem Druck und Wettbewerb verbunden, zugleich bietet es aber auch ein großes Maß an Sicherheit.“

„Zuwendung ist für uns keine bloße Option. Sie ist die Grundlage für unseren Erfolg.“    

Judith

„Zuwendung ist für uns keine bloße Option“, fügt Judith hinzu. „Sie ist die Grundlage für unseren Erfolg. Wir praktizieren ein intensives Coaching-Modell. Das bedeutet, dass Projektleiter und Principals den Teammitgliedern täglich Feedback geben und sie anspornen. Dabei geht es stets darum, sie in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess zu fördern. Zugleich zeichnet sich die BCG-Kultur durch große Freiräume aus. Außerhalb der Arbeit kann man tun und lassen, was man möchte. Das interessiert die anderen – in einem positiven Sinne – herzlich wenig.“

Auch gegenüber Karriereoptionen bei Start-up-Unternehmen gibt Judith BCG den Vorzug. Dies begründet sie mit den Möglichkeiten, an Projekten mitzuarbeiten, welche die Wirtschaft und die Gesellschaft umgestalten. Darüber hinaus kann man sich ständig neu erfinden, indem man neue persönliche oder berufliche Interessen entdeckt und verfolgt. Judiths Ehemann besucht seit vielen Jahren das „Burning Man“-Festival. Seit 2013 fahren beide mit ihren zwei Kindern im Vorschulalter jedes Jahr zu dem Event in der Wüste. Dieses private Interesse war Anlass für Judith, sich erfolgreich für ein BCG Fellowship zu bewerben, um zu untersuchen, welche Auswirkungen die Sharing-Economy auf Unternehmen und Gesellschaft hat.

„Ich kann auf eine faszinierende Entdeckungsreise zurückblicken“, sagt Judith. „Nur sehr wenige Unternehmen hätten es riskiert, aus einer weltfremden Historikerin und Sprachwissenschaftlerin einen Consultant für das Gesundheitswesen zu machen. Dieser Mut zum Risiko zeichnet BCG gegenüber anderen Unternehmen aus.“

Women@BCG
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