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Großes bewegen – Arbeit 2030

Unterwegs zu einem globalen Arbeitsmarkt

Die wichtigste Ressource der Wirtschaft sind Menschen – also die Arbeitskräfte. Fehlen sie, wird es zunächst heikel für Unternehmen und letztlich bedrohlich für Volkswirtschaften. Der demografische Wandel birgt daher enorme Sprengkraft für die gesamte Weltwirtschaft. Niedrige Geburtenraten in vielen Industrienationen in den vergangenen und den kommenden Jahren weisen in eine Zukunft mit einem massiven Mangel an Arbeitskräften, vor allem an qualifizierten Fachkräften. Allein in Deutschland könnten bereits 2030 bis zu acht Millionen von ihnen fehlen – Einbußen von mehr als 500 Milliarden Euro wären dann zu erwarten. Denn hochqualifizierte Mitarbeiter sorgen für Innovationen, steigern die Produktivität und unterstützen so das Wachstum der Wirtschaft. Das demografische Problem betrifft alle Unternehmen – und damit auch alle Kunden von BCG. Wie können wir unseren Kunden aus dem demografischen Dilemma heraushelfen? Welche Hebel gibt es, um auf Dauer Fortschritt und Wohlstand zu sichern?

Neue Generation, neue Wünsche – Wiederbelebung für den Arbeitsmarkt

Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht – mehrere Dimensionen und viele Faktoren müssen betrachtet werden. Zum einen spielt Migration eine große Rolle, zum anderen haben sich die Bedürfnisse der Arbeitskräfte in den am stärksten betroffenen Industrienationen in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Um das komplexe Zusammenspiel transparent zu machen und Zukunftsszenarien zu modellieren, hat ein BCG-Team mehr als 200.000 Arbeitskräfte aus 189 Ländern befragt. Kernergebnis: Über 60 Prozent der Befragten weltweit sind bereit, im Ausland zu arbeiten – bei jüngeren Arbeitskräften zwischen 21 und 30 Jahren ist diese Bereitschaft sogar noch höher. Deutsche Arbeitnehmer hingegen schneiden im internationalen Vergleich eher als „Mobilitätsmuffel“ ab. Sie wollen lieber in der Heimat als im Ausland arbeiten. Nicht umsonst gehört Deutschland auch zu den beliebtesten Ländern, was die Einwanderung von Arbeitskräften betrifft – direkt hinter den USA, Großbritannien und Kanada. Als Magnet für Arbeitskräfte würde Deutschland von einem künftigen grenzenlosen globalen Arbeitsmarkt sehr profitieren, mit ungeahnten Möglichkeiten sowohl für Jobsuchende als auch für Unternehmen – und damit für alle BCG-Kunden.

Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, müssen Unternehmen und Volkswirtschaften besser auf die Bedürfnisse der Arbeitskräfte eingehen. Diese unterscheiden sich je nach wirtschaftlicher Lage des Heimatlandes. Arbeitskräften aus den meisten Industrienationen geht es vor allem um persönliche und berufliche Weiterentwicklung; ein höheres Gehalt spielt eher eine untergeordnete Rolle. Arbeitssuchende aus Ländern mit geringer Entwicklung halten dagegen verstärkt nach besseren Karriereoptionen und höherem Lebensstandard Ausschau. Arbeitgeber müssen sich besser auf die vielen individuellen Wünsche einstellen und ihre Personalstrategien anpassen, um die Herausforderungen des Arbeitsmarktes der Zukunft zu meistern.

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